Winterwanderung im Walldorfer Wald

Sonntag, 18. Januar 2026

Wanderführung: Beate Zollinger

 

Pünktlich um 10 Uhr konnten wir zu unserer 1. Wanderung im Neuen Jahr 2026 mit 47 Teilnehmern starten. Bei kaltem Winterwetter mit bedecktem Himmel ging es kreuz und quer durch die Schwetzinger Hardt. Das gesamte Waldgebiet ist sehr abwechslungsreich und überwiegend auf schmalen weichen Pfaden haben wir den Wald erkundet. Der Begriff „Hardt“ bedeutet: gemeinsame Waldweide, Eckerich- und Holznutzung. (Eckerich = Bucheckern)

 

Die Hardt ist ein großes, geschlossenes Waldgebiet in der Oberrheinebene mit insgesamt 3162 Hektar Fläche und wurde erstmals im Jahr 1063 urkundlich als Schenkung des Königs Heinrich IV an das Bistum Speyer erwähnt. Jetzt sind die Markungen Eigentum der umliegenden Gemeinden oder Staatswald.

Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben den Kieferbestand sehr reduziert. In unserem heute sehr lichten Wald entstanden durch Abtragen der Humusschicht viele Binnendünen und damit wieder neue Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzenarten. Auch über die Wasserlöcher staunten alle. Die Seen und Tümpel sehen im Winter schon „sagenhaft“ aus.

 

Unsere Mittagsrast verbrachten wir bei einer kleinen Waldhütte sehr gemütlich. Auf dem Weiterweg Richtung Hockenheim, vorbei an Flächen mit Bannwald haben wir das große Gebiet des Reilinger Ecks erreicht. Auf sehr schönem, schmalen Pfad konnten wir den Schonwald durchwandern. Die „Pumpen“, verteilt im Wald, über die wir zunächst rätselten, dienen zur Messung des Grundwasserspiegels durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.

 

Über den Totholzgarten zurück kamen alle Wanderer nach ca. 14 km mit neuen Eindrücken am Parkplatz an. Danke an euch alle, dass diese Zick-Zack-Runde ohne Wegekennzeichnung so super geklappt hat.

 

Beate Zollinger

 


Glühweinwanderung Mühlhausen
Sonntag, 1. Februar 2026
Wanderführung: Isolde und Harals Fischer


Bei schönem Wetter trafen sich 59 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde um 10:30 Uhr am Schulparkplatz In Mühlhausen. 
Zunächst mussten wir noch schnell das Mittagessen aussuchen, ehe wir durch Mühlhausen ins Tal und dann in Richtung Tairnbach wanderten. Nachdem wir den Galgenberg mit seinem Rundumblick erreicht hatten, wurde roter und weißer Glühwein, Kinderpunsch und Kaffee ausgeschenkt. Dazu gab es Kuchen, Stollen, Süßigkeiten und Salzgebäck.
Frisch gestärkt liefen wir hinab in Richtung Eschelbach und dann auf dem mit einer Eidechse gekennzeichnetem Wanderweg durch die Hohlen zum Rohrwiesensee. Über die B39 ging es bergauf durch den Wald in Richtung Mühlhausen zum Parkplatz.

Jetzt war es zur Gaststätte „Kraichgaustube“ nicht mehr weit. Wir hatten 11 km geschafft.

Wir danken allen Mitwander*innen.

Isolde & Harald Fischer