Wanderberichte 2022


Wanderung
Untere Hardt bei Rot
Sonntag, 23. Januar 2022
Wanderführer: Gernot Krieg


Bei bedecktem Himmel und einstelligen Temperaturen, trafen sich auf
dem Parkplatz des Fußballvereins Rot, 27 Wanderfreundinnen und
Wanderfreunde zu unserer Eröffnungswanderung.
Unser Weg führte uns die Zwetschgenallee entlang, auf der einen Seite
der Golfplatz und auf der anderen Seite Äcker und Felder.
Nun führte unser Weg in Richtung St. Leon, wo wir bei den Sportplätzen
in den Wald der Unteren Lußhardt abbogen. Auf breiten Waldwegen
führte uns der Weg am Kieswerk vorbei bis zum Waldrand. Hier machten
wir unsere ausgiebige Wanderpause.
Von hieraus machten wir uns auf den Rückweg, der uns an den
Bruchhöfen vorbeiführte. Die Wanderung ging nun am Bach entlang
durch das Golfplatzgelände. Hier sahen wir noch Schwäne, Enten und
Nutria, bevor wir dann wieder auf der Zwetschgenallee den Parkplatz
erreichten.
Gernot Krieg


 

Wanderung:

Balzfeld

Sonntag, 06. Februar 2022

Wanderführer: Isolde & Harald Fischer


Bei leichtem Regen und etwas Wind trafen sich 19 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde um
10:30 am Tierpark Balzfeld. Zum Auftakt gab es für jeden einen Piccolosekt.
Zunächst wanderten wir auf dem Odenwaldklubweg HW44 „gelbes Dreieck“ zur „Himmelreich-
Quelle“ und dann in Richtung Tairnbach.
Mit aufkommendem heftigem Wind und Nieselregen ging es dann am Waldrand entlang zur
Galgenberghütte auf 253m Höhe. Die Mittagsrast dauerte etwas kürzer, da es auf dem Berg recht
windig war. Hier tankten wir mit dem Sekt und Schokolade unsere Kräfte für die restliche Wanderung
auf.
Nun ging es bergab nach Eschelbach und von dort durch einen Weinberg wieder 50m bergauf und
bergab zum Tierpark.
Leider erschienen uns die schönen Ausblicke in die Umgebung wegen des Regens nur
verschwommen. Wir danken allen Teilnehmer/inne/n, die trotz des schlechten Wetters mit uns
gewandert sind.
Insgesamt wanderten wir rund 11 Kilometer in ca. 3 h Wanderzeit.
Gegen 13:30 Uhr beendeten wir unsere „Regenwanderung“.


Isolde & Harald Fischer

 


 

Sonntag: 20.02.2022 verlegt auf Sonntag: 27.02.2022 (Sturmbedingt)

Wanderung um Leimen (L-5)

Wanderführer: Ilse Beckert & Beate Zollinger

 

Die Verschiebung der Wanderung – ursprünglich geplant am 20.2.2022 – wegen dem Sturm hat sich gelohnt. Es war Kaiserwetter an diesem Wandertag.

Die Wanderführerinnen konnten 31 OWK´ler begrüßen und mit ermutigenden Worten von Stephan Krebs: „Das Leben ist nicht zu haben – es ist zu leben“ ging es auf die Wanderung. Was nicht fehlen durfte war ein kräftiges „Frisch Auf.“

 

Vorbei am Lehrpfad des Obst-und Gartenbauvereins führte der Weg durch die Weinberge in den Leimener Wald, hier ein Stück auf dem Vogesenweg entlang in Richtung „Grauenbrunnen“, der auf eine frühere Besiedlung im Mittelalter zeugt. Entlang an einem tiefen Graben führte uns der L-5 durch den Graben, über die ehemalige Klammbrücke wieder auf Leimener Gebiet. Es war immer wieder ein bergauf und bergab. Insgesamt hatten wir ca. 300 Höhenmeter. Die Mittagsrast war bei der Maisbacher Unterstandshütte.

 

Zurück auf dem Wieslocher Weg kamen wir an der Hirschgrundhütte vorbei. Auf diesem Gelände wurde für die gefällte Verlobungseiche, an deren Denkmal uns der Weg vorbeiführte, eine neue Eiche gepflanzt. Die Verlobungseiche (ca. 300 Jahre alt mit einer Höhe von etwa 30 m und einem Umfang von 5 m) musste leider aufgrund ihres maroden Zustandes vor ein paar Jahren gefällt werden.

 

Der weitere Weg führte über das Naturfreundehaus zur Heltenstrasse, die wir überquerten. An der Unterführung der L600 ging der Weg durch die Kleingärten und Weinberge zum freien Feld. Hier genossen wir, aufgrund des wunder-schönen Wetters, einen herrlichen Ausblick auf Pfälzerwald und Schwarzwald.

Am Naturschutzgebiet des alten Steinbruchs ging es über die Treppen, vorbei an der kath. Kirche, zum Bärenpfad und zurück durch die Innenstadt von Leimen zum Ausganspunkt der Wanderung, dem Parkplatz Leimener Schwimmbad.

 

Ein besonders sonniger Wandertag des OWK Wiesloch fand hier sein Ende und wie Alle versicherten, war es ein wunderschöner Tag in der Natur.

 

Die Wanderführerinnen Beate und Ilse

 

 


 

Wanderung
vom Hollmut zum Totenkopf
Sonntag, 6. März 2022
Wanderführung: Gernot Krieg

 


Am Sonntag, den 6. März konnten wir bei gutem Frühlingswetter unsere Wanderung bei
Wiesenbach machen.
25 Wanderinnen und Wanderer trafen sich auf dem Aldi-Parkplatz in Wiesenbach.
Auf breiten Wanderwegen führte unser Weg am Hollmut entlang, vorbei an der
Kriegsmühle und der Walkmühle ging es hoch zur Burgruine Reichenstein, die oberhalb von
Neckargemünd liegt. Dort hatten wir eine tolle Weitsicht über das Neckartal bis zur Burg
Dilsberg.
Nach einer Trinkpause gingen wir auf der anderen Seite des Hollmut zurück ins Tal. Bei
der Drei-Hasen-Hütte wechselten wir die Talseite und begannen unseren Aufstieg am
Totenkopf. Auf breitem Waldweg immer ansteigend kamen wir dann zur Herrenwald -
Hütte, wo wir unsere
Mittagsrast machten. Von hier aus war es nur noch ein kurzes Stück bis zur Ruine des
römischen Gutshofs. Nach der Besichtigung des Bauwerks gingen wir weiter zum Nonnen-
Brunnen.
Nun machten wir uns auf den Rückweg ,den Totenkopf abwärts und im Tal dann den Hollmut
entlang zum Parkplatz.
Wir wanderten 14 Km in 4,5 Stunden und erreichten den Parkplatz gegen 14:30 Uhr


Gernot Krieg

 


Sonntag, 20. März 2022

Frühlingserwachen am Hochholzer See

Wanderführerin: Beate Zollinger

 

Zum sehr kühlen Frühlingsanfang am Morgen konnte ich 30 Teilnehmer zur Wanderung begrüßen. Wir starteten am Bahnhof Wiesloch-Walldorf auf der Wieslocher Seite und vorbei an duftenden weißen Blütensträuchern kamen wir ins Naturschutzgebiet Hochholz – Kapellenbruch. Überrascht hatte uns doch die Vielzahl der dort blühenden wilden Schlüsselblumen.

An der Mathildenbrücke über die Bahngleise konnte ich die Gruppe auf die Stadtwappen von Wiesloch und Rot aufmerksam machen. Das Wieslocher Wappen mit goldenem Löwen und blau-weißen Rauten geht auf das alte Stadtsiegel aus dem 13. Jahrhundert zurück. Das Wappen von Rot enthält eine silberne Tiara mit drei goldenen Kronen und blauer Sichel.

Weiter durch den Wald führte uns die Wanderung zum Grenzweg mit dem

Drei-Marker-Stein. Er zeigt den alten Grenzverlauf der Städte Walldorf, Wiesloch und Rot eingemeiselt mit Wappen auf einem großen Sandstein.

Wir kamen bald zum Hochholzer See, umrundeten ihn und hatten herrliche Blicke auf das ruhige Wasser und den Uferrand.

Danach wanderten wir noch einen schönen Bogen zum ehemaligen „Ameisenweg“.

Angekommen am Waldklassenzimmer, das zum Naturkundeunterricht rege genutzt wird, überraschte uns der Planetenweg. Die 4. Klasse der Walldorfer Schillerschule hat im Jahr 2018 in Zusammenarbeit mit dem Haus der Astronomie HD ein Modell unseres Sonnensystems erschaffen. Wir konnten die umgerechneten Entfernungen der Planeten zur Sonne abschreiten, wobei unsere Erde nur so groß wie eine Murmel dargestellt ist und die Sonne mit einer Reisigkugel von 1,4m Durchmesser.

Pünktlich zur verdienten Mittagsrast wieder am See kam die Sonne hervor.

Der Rückweg verlief auf anderen Pfaden durch den noch lichten Wald und auf dem Radweg Frauenweiler zurück zum Bahnhof.

Wir alle haben mit dieser abwechlungsreichen 13 kmWanderung den Frühling schön begrüßt.

 

Beate Zollinger

 


Sonntag, 03. April 2022

Wanderung zur Sternwarte Kraichtal

Wanderführer: Gernot Mayer


 

Der Parkplatz beim Friedhof in Zeutern war der Treffpunkt von 16 Wanderer/innen, die vom Wanderführer begrüßt wurden. Bei sonnigem Himmel starteten wir an den ortsnahen Obstwiesen vorbei, durch die Engelterhole weiter auf dem Natur- und Erlebnispfad sowie der Stölperhole.

Der Weg führte nun durch den hügeligen Pfannwald Natur pur mit leichtem Schneefall. Als wir den Pfannwaldsee erreichten war auch die verdiente Brotzeitpause angesagt. Der Himmel lockerte auf und schaffte so eine gemütliche Atmosphäre.

Am kleinen Kraichbach entlang ging es weiter durch einen Hohlweg bis wir unser Ziel sichteten, den Astronomiepark-Kraichtal mit Sternwarte. Ein steiler kurzer Anstieg und wir konnten im Sternwarten-Rondell Platz nehmen. Kleine Süßigkeiten ließen uns die Anstrengung schnell vergessen. Roland Zimmermann, der Betreiber und Erbauer des Astronomieparkes konnte leider wegen kurzfristiger Erkrankung nicht anwesend sein. Gernot erläuterte die Stationen des Parkes. In einem Flyer konnten Infos über Veranstaltungen und Hinweise zur Website entnommen werden.

Nach Besichtigung des Astronomieparkes wurde die Wanderung durch den Pfannwald fortgesetzt. Die Fernsicht an der Himmelreichhütte in die Rheinebene und der Abstieg durch die Hirschhole zum Parkplatz, zusammen mit der wiederkehrenden Sonne, hinterließen das Gefühl: „was für ein schöner Tag“.


 


 

Sonntag: 10. April 2022

Hohlwege

rund um Tairnbach

 

 

Wanderführer: Bärbel und Werner Lichnofsky

 

 

In der Woche von Freitag auf Samstag fielen völlig unerwartet fünf Zentimeter Schnee. Bis Sonntag war er aber glücklicherweise verschwunden und so konnte unsere geplante Wanderung durch die Hohlwege bei Tairnbach ohne Probleme stattfinden.

Auf dem Parkplatz beim Schützenhaus trafen sich 33 Wanderinnen und Wanderer und machten sich pünktlich um 10:30 Uhr auf den Weg durch den hügeligen Kraichgau. Hohlwege waren ursprünglich Verbindungwege zwischen Ortschaften, die zu Fuß oder mit Wagen benutzt wurden und im Laufe der Zeit durch Regen und Wind abgetragen wurden. Dadurch schnitten sich die Wege immer tiefer in den Lössboden ein, bis metertiefe „Schluchten“ entstehen konnten. In Baden-Württemberg findet man Hohlwege vor allem am Kaiserstuhl und im Kraichgau. Sie bieten zahlreichen Pflanzen und Tieren einen einzigartigen Lebensraum.

Auf mehreren Thementafeln entlang des Weges werden die Entstehung der Hohlwege, die Pflanzen und die hier lebenden Tiere beschrieben. Eifrig und interessiert gingen wir die Wege mit dem Wanderkennzeichen „Eidechse“ ab und hatten beim Heraustreten an den oberen Enden der Hohlweg herrliche Ausblicke in den Kraichgau und in die Rheinebene.

Unsere Mittagsrast machten wir am Rohrwiesensee zwischen Mühlhausen und Eichtersheim und konnten hier für den langen Schlussanstieg bis hinauf zum Galgenberg Kräfte sammeln. Bei der Galgenberghütte legten wir eine letzte kleine Pause ein und genossen einen herrlichen Rundumblick über den Kraichgau bis hinüber zum Schwarzwald und den Pfälzer Wald. Ab hier ging der Weg noch etwa zwei Kilometer bergab, bis wir wieder in Tairnbach ankamen.

 

Bärbel und Werner Lichnofsky

 


 

 

Wanderwoche Gardasee vom 23.04. - 30.04.2022
Organisatorin: Ulla Pföhler
Der OWK Wiesloch wanderte am Gardasee mit 7 Teilnehmerinnen.


Ihre diesjährige Auslandswanderwoche im Frühjahr, verbrachten Teilnehmer des
OWK Wiesloch am Gardasee.
Dabei wurde das mächtige Brione-Massiv, zwischen Garda und Riva gelegen,
mit imposanten Panoramen entlang der Klippen, der türkisfarbene Bergsee Lago di
Ledro, umgeben von kleinen malerischen Orten, mit anschließendem Abstieg durch
die historische Ponaleschlucht und auf alten Verbindungswegen, der tiefgrüne Tenno-
See erwandert, an dessen Ufer sich die kleinen Dörfer ihre alte Baustruktur, mit
Holzbalkonen, freskenverzierten Torbögen und alten Brunnen erhalten haben.
Einen weiteren Höhepunkt bot die Wanderung auf dem wunderbar angelegten
Friedenspfad zum Gipfel des Mala Zures durch mediterrane Hartlaubvegetation, mit
einem grandiosen Panoramaabstieg, auf großzügig angelegten Treppen, vorbei an
steilen Felswänden.
Eine Bootsfahrt nach Limone – ehemaliger Grenzort zur Republik Venedig (Limes d.h.
Grenze) – heute berühmt durch seine wunderschönen Zitronenhaine- und weiter
nach Malcesine, ein echter mittelalterlicher Ort am Fuße des Monte Baldo – ergänzte
diese Wanderwoche.
Idealer Ausgangsort war Riva del Garda – dessen „Centro Storico“ – mit antiken
Gassen, Toren und kleinen Plätzen, seine frühe Gründung durch die Römer
dokumentiert. Eine beständige Frühlingssonne, verbunden mit der mediterranen
Stimmung am See, trug zu einem nachhaltigen Gelingen bei.
(Ulla Pföhler)

Bild der kompletten Wandergruppe, darunter 7 Wanderer des OWK Wiesloch.