Wanderungen 2020

 

Nr.1)   12. Januar, Wanderung zum Neuen Jahr "Rund um Bruchsal

Nr.2)   26. Januar, Winterwanderung vom Mannheimer Schloß zur Rheingoldhalle

Nr.3)   09. Februar, Auf dem WI-Wanderweg Nr.10

Nr.4)   23. Februar, Glühweinwanderung in Angelbachtal

Nr.5)   08. März, Wanderung zum Kirchenrückwald

Nr.6)   22. März, Wanderung  Weinheim "Tor zum Odenwald"

 


 

 

Wanderbericht Nr. 1

Wanderung zum Neuen Jahr "Rund um Bruchsal"

am 12.01.2020

-wurde wegen zu geringer Beteiligung abgesagt-

 


Wanderbericht Nr. 2

Wanderung am 26. Januar 2020 " Vom Mannheimer Schloss zur Rheingoldhalle"

 

Wanderführerin: Hannelore Mackh

Um 9:15 Uhr trafen sich 36 Teilnehmer am Bahnhof Wiesloch - Walldorf, um mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof Mannheim zu fahren. Gernot Krieg hatte dankenswerterweise schon die Fahrtausweise in Fünfergruppen besorgt und mit Namen versehen. Das erleichterte die Überprüfung der Anwesenheit enorm.

Um 10:30 Uhr kamen wir im Hauptbahnhof in Mannheim an und fuhren mit der Linie 1 vom Bahnhofsvorplatz zur Haltestelle " Schloss ". Diszipliniert gelangten wir über einige Fußgängerüberwege auf den Ehrenhof des Mannheimer Schlosses.

Ein kleiner Stopp dort wurde zur Besichtigung der " Kurpfälzer Meile der Innovationen " genutzt.

Im letzten Dezember hatte dort der Medizinnobelpreisträger Harald zur Hausen eine Ehrentafel

ins Gehwegpflaster vor dem Schloss eingelassen bekommen.

 

Anhand einer Skizze veranschaulichten wir uns den Stadtplan von Mannheim, die Lage der Stadt im spitzwinkligen Mündungsgebiet von Neckar und Rhein. Das Mannheimer Schloss ist ein idealer Platz, um die Quadratestadt zu verstehen.

Nun durchquerten wir den Ehrenhof (Schlossplatz), in westlicher Richtung befindet sich ein Durchgang aus dem Schlossgebiet hinaus. Der Weg führt zur volkstümlich genannten "Schneckennudel", welche ein Gewirr von unter- und übereinander führenden Straßen, Schienenwegen, Fußwegen u.a. bildet. Hier war früher der Schlossgarten, welcher bis zum Rhein hinunter reichte.

 

Durch finstere Tunnel, umgeben von Verkehrslärm kamen wir zur Rheinpromenade. Der Rhein zeigte sich neblig, bei frischen Temperaturen wanderten wir am Bootshaus und an der Jugendherberge vorbei. Das Stefanienufer mit den großbürgerlichen Häusern der letzten Jahrhunderte ging allmählich über in den stadtnahen Auenwald, Spaziergänger und Jogger zeigten auch die Bedeutung dieses Gebietes für die Naherholung der Städter.

 

Der OWK hat hier eine Strecke "Rheinauenweg" mit einem blauen "R" markiert. Eine Trinkpause in einem Waldpavillon oberhalb eines Rheinseitenarms ließ den Charakter der Landschaft lebendig werden. Der weitere Weg kam am Eingang zur "Rheininsel" vorbei, wo eine große Tafel über dieses Naturschutzgebiet informierte.

Nun war der Weg zum Strandbad nicht mehr weit, nach einer individuellen Erkundung des Areals konnten wir im Restaurant "Purino" Platz nehmen. Die italienische Küche fand den Wanderinnen und Wanderern Anklang, sodass wir gegen 15:40 Uhr den Weg zur Rheingoldhalle gut gelaunt fortsetzen konnten. Dabei handelt es sich um eine "Event - Location" mit Golfplatz.

An der gleichnamigen Straßenbahnhaltestelle stiegen wir in die Linie 3, welche uns zum Hauptbahnhof Mannheim zurückbrachte.

Schließlich kamen wir mit der S-Bahn gegen 17:30 Uhr in Wiesloch - Walldorf an.


 

 

 

 


Wanderbericht Nr. 3

 

Wanderung

Auf dem Wi-Wanderweg Nr. 10

Sonntag, 9. Februar 2020

Wanderführer: Ilse Beckert und Beate Zollinger

 

Bei herrlichem Sonnenschein und anfangs kühler Luft konnten wir 41 Wanderer begrüßen und mit einem Gedicht - von Ilse vorgetragen - unsere Tour beginnen.
 

Vom Parkplatz am Brunnenfeld in Nußloch, an der dortigen Grillhütte vorbei, kamen wir

zum Einstieg in die „Weiße Hohl“. Der sehr schöne, schmale Löß-Hohlweg führte uns

nach oben auf den Bergrücken des Hirschberges. Die Steilwände waren sehr beeindruckend, vor allem weil sie im Mittelbereich des Geotops eine Höhe von 6 – 8 Metern erreichen. Wir befinden uns hier im Landschaftschutzgebiet Bergstraße Süd und diese Hohle wird als westlicher Rand des Kraichgaus definiert. Lößkindeln sind noch zu finden.

Eine alte Tradition lebt in Nußloch seit ein paar Jahren wieder auf: die Gajemänndl kommen mit tüchtigem Lärm am Dreikönigstag aus dem Wald heraus. Mit ihren großen Holzmasken kommen sie schellend und klappernd aus dem tiefen Wald angerasselt.

 

Der Wi-10-Waldweg führte uns auf bequemem Weg weiter bis zur Hirschgrundhütte. Dort fanden wir alle Platz und konnten jetzt in der Frühlingsluft unsere Pause verbringen.

Nun ging es leicht bergab zum Tiergelände bei Leimen. Mit schönen Ausblicken in die Rheinebene wurde auf schmalem Waldweg der untere Einstieg zur Himmelsleiter in Nußloch erreicht. Die 106 Holzstufen mußten erklommen werden und wurden von allen Teilnehmern gut gemeistert. Die ersten Bärlauchblätter spitzten bereits aus der Erde und auch ein Buntspecht hämmerte kräftig auf einem Baum. Nach kleiner Verschnaufpause schafften wir das letzte Wegstück zurück zum Parkplatz.

Zur Schlußrast trafen wir uns anschließend gemütlich in der TSG Gaststätte in Wiesloch.


Wanderbericht Nr.4

 

Wanderung

Glühweinwanderung in Angelbachtal am 23.02.2020

 

Sonntag, 23. Februar 2020

Wanderführer: Isolde und Harald Fischer

 

Bei windigem aber trockenem Wetter trafen sich um 10 Uhr 24 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zur 15 km Langwanderung und eine Stunde später 25 zur 10 km Kurzwanderung auf dem REWE Parkplatz in Eichtersheim. Für einige von uns ergab sich im geöffneten Rutz-Kaffee eine wunderbare Gelegenheit zur morgentlichen Stärkung.

 

Wir wanderten auf dem Panoramaweg A1 rund um Angelbachtal. Dieser führte uns durch den historischen Schlosspark Eichtersheim mit seinen uralten Bäumen und dem idyllisch gelegenen Wasserschloss. Weiter ging es für die Langwanderer durch den Röhrigwald mit einer kleinen 110 m Steigung. Der Röhrigwald ist ein alter Waldmeisterbuchenwald und einer der letzten seiner Art.

Ein Stück verlief der Weg auf dem Naturerlebnispfad Angelbachtal, welcher seinen Besuchern jede Menge Rätsel und Informationen rund um den Wald und seinen Bewohnern bietet.

 

Am Ende des Waldes wartete Bärbel Zobl und ihre 5 Helfer mit Glühwein, Kaffee, Kuchen und Gebäck. Die Kurzwanderer wanderten den gleichen Weg ohne den Waldweg. So trafen wir uns und konnten den selbstzubereiteten Glühwein genießen. Nach der Stärkung ging es dann auf dem Panoramaweg mit einer kleinen Steigung von 100 Höhenmetern auf den 260m hohen Hohberg.

Dort angekommen hat man eine Weitsicht auf den Schwarzwald, den Katzenbuckel im Odenwald, den Kraichgau mit der Burg Steinsberg und die Rheinebene mit den Pfälzer Bergen. Eine Panoramatafel zeigt alle umliegenden Orte und Berge. Jetzt ging es bergab bis zum Erlensee und durch einen Hohlweg zurück zum Parkplatz.

Vom Wind zerzaust aber trockenen Fußes erreichten wir die Autos.

In der „Kraichgaustube“ in Mühlhausen wurden wir wieder sehr gut bewirtet.

Besonderer Dank geht an Bärbel Zobl und ihrem Team für die Bewirtung.

 

Isolde & Harald Fischer


 

 

 

 

 

 


Wanderbericht Nr.5

Wanderung zum Kirchenrückwald am 08.03.2020

Wanderführung : Silke Scheuer

Um 9:45 Uhr trafen sich in Baiertal auf dem Parkplatz der Etten-Leur-Halle 45 Wanderfreunde.

Nach der Begrüßung durch die Wanderführerin und einem "Frisch Auf" startete unsere Wanderung. Es ging vom Ort aus hinaus auf einem Feldweg zum Zigeunerbuckel. Auf dem Höhenweg bietet sich eine tolle Aussicht über den Kraichgau. Der Blick reicht vom Kompass des Kraichgau, dem Steinsberg über den Letzenberg, den Kühltürmen von Philippsburg bis zum Königstuhl mit seinen imposanten Sendetürmen.

Es ging nun am Metzgerschlag in den Sallengrundwald und hinunter zum Dielheimer Ortsteil Unterhof. Am Ortseingang, an einer kleinen Böschung ist ein Feldkreutz aus dem Jahre 1839 und dahinter die kleine sehenswerte Marienkapelle zu sehen. Der Weg führte uns nun am ehemaligen Spritzenhaus vorbei zum Bruchweg und wieder in den Kirchenrückwald zurück.

Nun folgten wir dem Roten Rainweg, der uns dann zur Dachsenfranz - Höhle führte. Nach einer Erzählung der Dachsenfranzgeschichte und einer Trinkpause gingen wir über den Kirchenweg zur Kälbererhütte. Hier machten wir unsere ausgiebige Mittagspause.

Von hier aus führte uns der Weg an die Nordwestecke des Kirchenrückwaldes und hinunter zum Dielheimer Ortsteil Oberhof. An den Klingenbruchhöfen vorbei ging es wieder aufwärts und am Golfplatz Hohenhardter Hof entlang hinunter nach Baiertal.

Im Gasthaus "Zum Löwen" machten wir unsere Schlussrast.

Wir hatten bei dieser Wanderung eine entspannte und glückliche Wanderführerin, da die Jahre zuvor bei den Wanderungen total stürmisches Wetter, einmal sogar Eis und Schnee und einmal Regen und Sturm hatten.

Es war heute ein gutes Wanderwetter und ein toller gelungener Wandertag
( Gernot Krieg )