Rückblick 2019


Wanderung Nr.1

 

Sonntag, 13. Januar 2019: Eröffnungswanderung durch das Naturschutzgebiet Hochholz - Kapellenbruch

Wanderführer: Bertold Pföhler

 

Der Himmel weinte Freudentränen als 30 OWKler – darunter vier Gäste, von denen am Ende der Wanderung drei Teilnehmer spontan in den OWK eintraten - nach fast sechswöchiger Wanderpause im Neuen Jahr 2019 frohgemut das neue Wanderjahr begannen. Es regnete beim Einstieg in die S-Bahn nach Rot-Malsch, ebenso beim Ausstieg und ohne Unterlass während der gesamten Wanderung. Die Regenschirme hatten Hochkonjunktur. Trotzdem waren alle angemeldeten Wanderer pünktlich am Start erschienen, was der Wanderführer Bertold in seiner Begrüßung zum Anlass nahm, sich bei der regenfesten Wanderschar herzlich zu bedanken. Feuchtgebiete wie das Kapellenbruch sind von überregionaler Bedeutung, seine feuchten Senken sind über lange Zeit von Wasser bedeckt und bieten beste Lebensbedingungen für Amphibien, zahlreiche Zugvögel und gefährdete Pflanzen. Ungewöhnlich in dieser Senke, zwischen Kraichgau und Rheinebene, entstanden aus der „Kinzig-Murg-Rinne“ der Nacheiszeit, ist die Fließrichtung der Gräben von Nord nach Süd, was zur Bezeichnung „Kehrgräben“ führte. Auch die geologischen Besonderheiten sind erwähnenswert: links des Wanderweges wachsen auf dem sandigen Boden der Rheinebene Kiefern, während rechts ein vom Grundwasser geprägter sehr seltener Erlen-Bruchwald steht in einer Größe von etwa 2,5 ha und in denen die Schwarzerlen, sehr langsam wachsend, teilweise bis zu neun Monate im Jahr im Wasser stehen. Hinzu kommen auf den breiten Übergängen von Wiese zu Waldrand und Wiese zu Fließgewässern Schilfröhrichte, Riede und Hochstaudenfluren mit Wasser-Schwertlilien, Rohrkolben und einer Fülle weiterer typischer Pflanzen, wie sie nur in einem solchen besonderen Gebiet gedeihen können. Im Abschluss Lokal FC-Frauenweiler angekommen warteten bereits Bärbel, Erwin und Alfred auf die regenfrohe Wanderschar – vor allem die Damen hatten durch die reine Feuchtigkeit unterwegs wieder jugendfrische Gesichter bekommen – und in froher Runde bei munteren Gesprächen ging dieser bemerkenswerte Wandertag zu Ende.

(Bertold Pföhler)

 


Wanderung Nr.2

Sonntag: 27.Januar 2019

Winterwanderung am Ketscher Altrhein

Wanderführung : Gernot Krieg

Treffpunkt war der alte Schlachthof in Wiesloch und mit den PKW`s ging es nach Ketsch zum Parkplatz vor der Rheinhalle. Viele kamen auch direkt dorthin. Nach der Begrüßung und kurzer Information über Ketsch und einem dreifachen " Frisch Auf " machten sich 44 Wanderinnen und Wanderer auf zur Brücke über den Altrhein.

 

Auf der Rheininsel führte uns der Weg zum alten Forsthaus. Hier machten wir unser Gruppenbild bevor es weiter ging zum Schwarzwildgehege. Immer am Altrhein entlang ging es auf dem gut begehbaren Weg bis zum Rhein. Auf dem Rheindamm entlang ging es Fluß aufwärts bis zur Ketscher Allee. Nach unserer Trinkpause gingen wir über den Leinpfad zurück zur Brücke über den Altrhein.

Unser nächstes Ziel war das Rathaus mit seiner Fassadenmalerei und dem Denkmal des Enderle.

Hier gab es dann die Kurzfassung der Enderle Saga zu hören. Neben an die Kirche St. Sebastian auf dem höchsten Punkt von Ketsch mit 101m. Eine 3schiffige Säulen Basilika, im Jahre 1905 im neoromanischem Stil erbaut und toll finde ich die verputzte Fassade mit hellem Sandstein gegliedert. Zum Abschluss unserer Wanderung gingen wir einige Straßen durch Ketsch zu den Siedler Häusern aus den 50ger Jahren.

Im Gasthaus "Zum alten Fritz" machten wir die Schlussrast, bei gutem Essen und Trinken in gemütlicher Runde, konnten wir den Tag ausklingen lassen.

Gernot Krieg

 


Wanderung Nr.3

Glühweinwanderung im Kraichgau, Sonntag, 10. Februar 2019

Bei bewölktem Himmel trafen sich 30 OWK-ler und 8 Gäste um 10 Uhr an der Gaststätte Kraichgaustube in Mühlhausen.

 

Zunächst wanderten wir auf dem Rauchlederweg/Jakobsweg in Richtung Rettigheim. Dieser ging in den Europäischen Fernwanderweg E1 (vom Nordkap nach Sizilien) über, welcher dann „rein zufällig“ an einer Grillhütte „Am Fischbach“ vorbeiführte.

Hier erwartete uns Isolde mit Glühwein, Kaffee und Gebäck. In der Nähe besichtigten wir eine Schwefelquelle aus welcher man, wenn es nicht frostet, schwefelhaltiges Wasser trinken kann.

Jetzt starteten wir zur Kurzwanderung (gesamt 8 km) und zur Langwanderung (gesamt 11 km).

Die Kurzwanderer liefen über den Unteren Kreuzweg in Richtung Mühlhausen. Am Ende mündete der Wanderweg in den Weinpfad Kraichgau mit dem blauen W, welcher über Mühlhausen zum Schillerpark Wiesloch führt.

Für die Langwanderer führte der Weg ebenfalls bis zum Weinpfad Kraichgau und dann den Bombachweg am Bombach entlang bis zum Parkplatz an der B39 und dann um das Rückhaltebecken herum am Waldangelbach entlang bis nach Mühlhausen.

Nach Überquerung der B39 fing es zu regnen an, so wurde etwas zügiger gewandert.

Zum Glück war es bis zur Gaststätte nur noch ein kurzer Weg.

In der „Kraichgaustube“ wurden wir wieder sehr gut bewirtet.

 

Isolde & Harald Fischer

 

 

 


 

Wanderung Nr. 4

Wanderung auf dem Wi-Wanderweg Nr. 9 am 24. Februar 2019

Sicher war es das vorausgesagte Frühlingswetter, dass sich 58 Wanderer am Treffpunkt TSG Gaststätte Wiesloch einfanden.

Die Wanderführerin begrüsste alle mit einem Zitat von Augustinus von Hippe:

Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, nicht aber um aufzugeben.

Mit einem kräftigen „Frisch Auf“ machten sich bei strahlendem Sonnenschein die 58 Wanderer, davon 3 Gäste und 4 Wanderer aus anderen Ortsgruppen auf den Weg.

Er führte über den Dämmelwald zum Obstlehrpfad Nussloch. Hier gab es eine kleine Rast zum trinken und es gab auch wieder ein paar Leckereien. Weiter über Leimener und Nusslocher Gemarkung erreichte man den Aufstieg zum Steinbruch und über die Weinberge ging es zu einem kleinen Rastplatz auf dem Gelände des PZN. Hier gab es eine längere Rast und danach führte der Weg über die Wilhelmshöhe weiter in das Gelände des PZN Wiesloch. Durch einen kleinen Park, vorbei an der Kirche gelangten die Wanderer zum Bronner Häuschen, das ein kleines Museum beinhaltet. Und wie von uns gewünscht, war dieses Häuschen an diesem Tag geöffnet. Das Häuschen erinnert an Philipp Bronner (1792-1864) der lange Jahre in Wiesloch lebte und wirkte und dessen Leben sehr vielseitig war. Er war Apotheker, Weinbaupionier, Rosenzüchter und Autor. Nach einem Gruppenbild führte der Weg weiter durch das PZN Gelände, in die Stadt und zurück durch den Dämmelwald wieder an den Anfang der Wanderung, die TSG Gaststätte. Hier wurden die Wanderer von der Wirtin und ihrem bestellten Essen erwartet.

Es war ein kurzer Wandertag von ca. 9 km, was aber zu dieser Jahreszeit passend ist und dazu einer mit Sonne pur.

 

Wanderführerin Ilse


Wanderung Nr.5

Sonntag: 10.März. 2019

Wanderung rund um Baiertal

Wanderführung : Silke Scheuer

um 10:30 Uhr trafen sich auf dem Parkplatz der Etten-Leur-Halle in Baiertal 28 Wanderfreunde.

Nach der Begrüßung durch die Wanderführerin und einem 3fachen "Frisch Auf" machte sich die Wandergruppe auf den Weg.

Es ging in Richtung Dielheim durch die Obstplantagen des Obsthofes Freudensprung und oberhalb von Dielheim erreichte uns das Unwetter mit Regen und Sturm.

Die Wanderung führte uns nach Altwiesloch, am "Neuen Friedrichstollen" vorbei die alte Wieslocher Straße hoch zum Obsthof Gefäller. Hier gab es für die Wanderer eine kleine Überraschung in Form eines Korbes mit Äpfel.

Nach der Pause ging es jetzt am Wasserhochbehälter vorbei nach Baiertal zur Schatthäuser Straße.

Von Baiertal aus dann der lange Anstieg am Golfplatz entlang. Am Ende des Golfplatzes machten wir unsere zweite Pause, hier wartete die zweite Überraschung auf unsere Wanderfreunde.

Im kleine Wäldchen versteckt ein Behälter mit Süßigkeiten, Knabbereien und Getränken.

Nach ausgiebiger Rast führte uns der Weg zurück nach Baiertal zur Schatthäuser Straße.

Im Gasthaus "Zum Löwen" machten wir unsere Schlussrast.

Trotz Regen und Sturm ein gelungener Wandertag.

Gernot Krieg


Wanderung Nr.6

 

Sonntag,24. März 2019

Auf dem Wi-Wanderweg Nr. 4

Wanderführer: Beate Zollinger und Gernot Krieg

 

Am Sonntag 24.3.2019 trafen sich 52 Wanderer am Parkplatz Alter Schlachthof Wiesloch zur Frühlingswanderung auf dem "Wi 4" Rundweg. Dabei waren 14 Gäste, die sich z.T. über die Homepage unserer Ortsgruppe informiert hatten. Nach der Sitzplatz- und Essensbestellung für den Nachmittag konnten wir zusammen starten. Ein toller Anblick bot sich auf dem Weg durch das blühende PZN-Gelände auf diese große Wandergruppe!

Die erste Trinkpause gab es am Grab der bekannten Legende "Blumenpeter". Als Peter Schäfer in Plankstadt 1875 geboren lebte er viele Jahre in Mannheim unter schwierigen Bedingungen. Er durfte als Kleinwüchsiger in den Gaststätten Blumen verkaufen und noch heute erinnert die Stadt mit dem großen Blumenpeterfest jährlich an ihn.

Von hier ab trennte sich die Wandergruppe und 35 Langwanderer folgten der Kennzeichnung des Wi 4 Weges weiter über die Hochfläche bei angenehmen Frühlingstemperaturen. Die viele blühende Bäume und Sträucher waren ein toller Anblick.

Beim Steinbruchgelände der Fa. Heidelberger Zement gab es viel zu berichten. Die tiefe Abraumhalden und die große erweiterte Abraumfläche bis zur Baiertaler Gemarkungsgrenze beeindruckten uns sehr. Ich konnte einige interessante Ausführungen an die aufmerksamen Wanderer weitergeben. Nach einer Stärkungspause führte uns der Pfad durch einen Hohlweg nach Baiertal. Ein kurzes Stück der Straße entlang ging es wieder langgezogen durch eine Hohle hinauf zum Wasserbehälter.

Dort kamen auch die von Gernot geführten Kurzwanderer auf ihrer Strecke vorbei. Ihr Weg führte sie vom Steinbruchgelände auf der Hochfläche über Wiesen und Felder Richtung Obstanlagen. Gernot hatte interessante Einblicke in die Stollenanlagen am Kobelsberg, die unter Wiesloch verlaufen, weitergegeben und die Wandergruppe hat viel Neues erfahren. Der Weg führte auch sie nach Wiesloch zurück.

Am Obsthof Gefäller vorbei führte auch der Weg der Langwanderer zum Friedrichsstollen und den Grenzsteinen. Über den Schlangengrund erreichten wir den Fußweg, am jüdischen Friedhof vorbei, nach Wiesloch zurück.

Unser Abschluss beim Alten Schlachthof war bestens organisiert und wir konnten bei gutem Essen und Trinken den Wandertag ausklingen lassen.

 (Beate Zollinger) Bilder OWK

 


Wanderung Nr.7

 Wanderung zur Eremitage in Waghäusel am 07.04.2019

 

Am Sonntag, den 7.4.19, trafen sich die 38 Wanderer des OWK Wiesloch und 10 Gäste bei bestem Wanderwetter am Treffpunkt Freizeitgelände Erlichsee in Oberhausen. Nach Zusammenführung der Gruppe, die durch Navi und Anfahrtsbeschreibung unterschiedliche Parkplätze anfuhren, ging es mit geringer Verzögerung unter Führung von Roswitha und Georg los. Traditionsgemäß starteten wir unsere Wanderung mit einem dreifachen frisch auf. Unser Weg führte zunächst am Erlichsee entlang und durch Felder und Wiesen vorbei am Flugplatz des MSV Oberhausen ( dort konnten wir kurz den Flugkünsten eines Modellhubschraubers zuschauen). Weiter ging es vorbei am Gedenkstein des Helikopterabsturzes im Jan 2018. Dann zwischen dem großen und kleinen Rheinhäuser See hindurch bis zu dem Weg, der unterhalb der Schnellbahntrasse von Oberhausen nach Neulußheim führt. Diesem folgten wir in Richtung Neulußheim bis zu einem Durchgang, der entlang des Wagbaches unter der Schnellbahntrasse durchführt. Vorbei am kleinen Eichelgartensee erreichten wir dann die alte B36, der wir in Richtung Waghäusel folgten. Nach kurzer Zeit kamen wir zu einem Pfad, auf dem wir in das Naturschutzgebiet der Wagbachniederung gelangten. Dieses Naturschutzgebiet ist sehr bekannt unter Vogelfreunden, denn es ist vor allem ein Ruhegebiet für durchziehende Wandervögel wie Wildgänse, Reiher und andere Wasservögeln; aber auch Singvögel wie Blaukehlchen und Teichrohrsänger machen hier Station. Nach kurzer Zeit erreichten wir dann einen Platz mit Bank und Sitzmöglichkeiten auf einem Steg und einer alten Rohrleitung, Hier machten wir eine ausgiebige Rast. Ab hier teilte sich unsere Gruppe. Die 29 Wanderer, die sich für die Führung durch die Eremitage angemeldet hatten, verließen mit Georg den Rastplatz zuerst. Der weitere Weg war für alle gleich ausgesucht und führte noch einige Zeit durch die Wagbachniederung. Immer wieder gab es etwas zu entdecken - Wildgänse mit ihren Jungen, Schwäne, Blässhühner usw..

Wir erreichten die Wallfahrtskirche Waghäusel, die wir kurz besichtigten und wo wir uns im zugehörigen Garten noch eine Pause gönnten. Weiter ging es zur Eremitage. Hier trafen wir Herrn Josef Mörde, der uns zunächst einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte und die wechselhaften Besitzer hielt. Dann konnten wir die Räume der Eremitage besichtigen und erfuhren interessante Details über die Renovierung und heutige Nutzung der Räume.

Inzwischen war auch der Rest der Gruppe an der Eremitage eingetroffen und hatte es sich in dem dortigen Gartenkaffee gemütlich gemacht. Nun ging es gemeinsam noch etwa 1.5 km zurück zum Parkplatz und von dort nach Altlußheim in das Gasthaus zum Hirsch, in welchem unser Abschlußessen stattfand.

 

Roswitha Waldau-Schneider Georg Schneider

 


Wanderung Nr.8

 

Wanderung rund um das Naturschutzgebiet "Sotten"

am 28. April 2019

 

Zu früher Stunde trafen wir uns am alten Schlachthof, um uns gemeinsam auf den Weg

nach Waldwimmersbach zu machen, Dort am Startpunkt angekommen wuchs die Gruppe

schnell auf insgesamt 31 Wanderwillige an. Mit dabei waren zwei Gastwanderer und

als Überraschung ein OWK-Haudegen namens Guy. Nach dem unvermeidbaren dreifachen

Frisch auf" machten wir uns guter Dinge auf den Weg zum Naturschutzgebiet Sotten, welches wir nach längerer Steigung schnaufend erreichten.

Von Wanderfreund Guy erfuhren wir, dass die Rodung des Wiesentals ursprünglich von

einer Bierbrauerfamilie in Angriff genommen wurde, um dort unter anderem den Anbau

von Hopfen und die Gewinnung von Eis zu ermöglichen. Dazu wurde durch Aufstauung

des Quellbaches ein Weiher erzeugt, dessen Eis in Blöcken im Spätwinter in die

Keller gebracht und im folgenden Sommer zur Kühlung des Bieres verwendet wurde.

 

Kurz darauf erreichten wir den Waldrand und hatten einen herrlichen Blick auf die

sonnenbeschienene Bergfeste Dilsberg. In südlicher Richtung war zudem die Burg

Steinsberg gut sichtbar. Wieder zurück in den Wald ging es hinauf zur Epfenberg-

Hütte, wo wir auf den zahlreich vorhandenen Sitzgelegenheiten bequem Rast halten

Konnten. So gestärkt ging es weiter zur Hütte „Steinerner Tisch“ und zurück zu

unseren Autos. Im Gasthaus „Lamm“ trafen sich schließlich noch 20 Wanderer, um gute

deutsche Küche in gemütlicher Atmosphäre zu genießen.

 

Gisela Lindermann & Ottmar Biebersdorf

 

 


 

Wanderung Nr.9

Sonntag: 05. Mai 2019

Fahrradtour: Fahrrad & Spargel

Tourleitung: Gernot Krieg


 

Auf dem Parkplatz des Einkaufzentrum Edeka/Aldi in Walldorf trafen sich 20 OWK Radler. Bei winterlichen Temperaturen von nur 5°C und blauem Himmel ging es um 10:00 Uhr los in Richtung SAP Gelände, am Waldklassenzimmer vorbei über den Grenzweg nach Rot. Hier in Rot trafen wier dann unsere 21. Radlerin.

Unsere gemütliche Radtour führte uns am Golfplatz vorbei durch den Unteren Lusshardt - Wald um Kirlach, Waghäusel an Wiesental vorbei nach Hambrücken zum Spargelhof Simianer. Hier hatten wir für unsere Mittagsrast reserviert.

Nach leckerem Spargelessen und netter Unterhaltung machten wir uns dann gegen 14:30 Uhr auf den Heimweg. Der Weg führte uns immer geradeaus durch den Wald nach Rot.

Hier löste sich dann die Gruppe auf.

Wir hatten einen tollen Tag mit blauem Himmel etwas kühlen Temperaturen gutem Essen und einer schönen Landschaft.


 


 

Gernot Krieg


 

Wanderwoche Nr.10

 

 

 

Wandern und Kultur auf Korfu vom 11. - 20. Mai 2019

Wanderführer: Peter Weiss, Wikinger Reisen

Organisation: Ulla Pföhler

 

Auf Korfu, der griechischen „Smaragdinsel“ im Ionischen Meer - ihr Bild wird geprägt von Millionen von Olivenbäumen aus venezianischer Zeit und einer vielfältig gedeihenden Flora - verbrachte der Odenwald Klub Wiesloch erlebnisreiche Wandertage.

Auf alten, von den Römern angelegten Eselspfaden, durch Lorbeerwälder und lichte Olivenhaine, entlang von Sandstränden und über Steilküsten mit abgeschlossenen Buchten und vorbei an kleinen Weilern, wurde unter anderem das Kap Agia Ekatarini, der nördlichste Punkt Korfus an der schroffen Kalkfelsenküste erreicht. Das weit übers Meer blickende Kloster Theotokos und die byzantinische Festung Angelokastro im Westen der Insel sowie das Kap Drastis, mit dem Kanal d’Amour bei Sidari, waren weitere lohnende Wanderziele. Nach einer anspruchsvollen Küstenwanderung beeindruckte Kassiopi, ein ehemals wichtiger Hafen in römischer Zeit, heute touristisches Zentrum um Nordosten der Insel, mit seiner malerischen Kesselbucht.

Schließlich lud die Inselhauptstadt Korfu, Weltkulturerbe und wohl eine der schönsten Städte im Mittelmeerraum, die sich mit ihrer von stattlichen Pinien gesäumten Promeniermeile, der Esplanade, vom Hafen aus mit vielen kleinen Gassen, Plätzen und prachtvollen Gebäuden aufwärts zieht, zu einer ganztägigen Besichtigung ein. Erholung nach dem Wandern boten das komfortable Quartier Acharavi Beach am langen Sandstrand und das angenehme mediterrane Wetter.

(Ulla Pföhler)

 

 

Die Wandergruppe in der Bucht von Kalami

 


 

Wanderung Nr.11

Mittwoch,22. Mai 2019

Gemütlicher Nachmittag für Wanderer und Nichtwanderer.

Organisation und Wanderführung : Bärbel und Günther Zobl

Am 22. Mai, ein bedeckter Himmel über dem Landgut Lingental, trafen sich insgesamt 29 Wanderer und Nichtwanderer zum 3. mal zum gemütlichen Nachmittag, innovativ angeregt von Bärbel und Günther Zobl.

Die Wanderer hatten da schon eine Wanderung vom Landgut Lingental aus über die sanften Hügel des Kraichgau, durch Feld und Wald nach Ochsenbach gemacht. Nach einer Trinkpause am ehemaligen Rathaus ging es wieder zurück nach Lingental. Es war eine 6 Km lange abwechslungsreiche Wanderung.

Im Landgasthof Lingental, das an diesem Tag extra geöffnet hatte wurden wir mit leckeren

Speisen und Getränken bestens bewirtet.

Am Nachmittag gab es dann noch Kaffee und Kuchen.

Wieder ein gelungener gemütlicher Nachmittag bei dem sich Alle sichtlich wohl fühlten, bei angeregten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge.

Ein herzliches Dankeschön an den Wanderführer Günther und an unsere Organisatorin Bärbel Zobl.


Wanderung Nr.12

 

Wanderung im „Kleinen Odenwald“ am 2. Juni 2019

 

Ausgangspunkt der Rundwanderung war der ALDI-Parkplatz in Wiesenbach.

Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen hatten sich insgesamt 37 Personen eingefunden. Die 26 Langwanderer unter Führung von Harald Fischer (Mhs.) starteten zu ihrer 13 Kilometer langen Tour um 10:25 Uhr. Wir 11 Kurzwanderer folgten ihnen 5 Minuten später.

Vom Parkplatz aus ging es bereits nach ca. 200 m in den Bannwald am Hollmuth. Ein Bannwald

ist der Urwald von morgen. Hier werden keine forstwirtschaftlichen Arbeiten durchgeführt, dadurch kann sich die Natur voll entfalten. Nach 4 km erreichten wir die Burgruine „Reichenstein“ oberhalb der Altstadt von Neckargemünd.

Die Aussicht reichte über die Stadt hinaus bis zur Feste Dilsberg.

Burg Reichenstein war eine wohl Anfang des 13. Jahrhundert errichtete Reichsburg. Gemeinsam mit anderen Reichsburgen diente sie dem Schutz des Reichsterritoriums gegenüber dem Wittelsbacher Territorium um Heidelberg. Urkundlich erwähnt wird sie nur von 1292 bis 1329.

Durch die Burgfeste Dilsberg büßte sie danach rasch ihre Bedeutung ein. Ab dem 15. Jahrhundert verfiel sie zur Ruine und wurde fast vollends abgetragen.

Nach einer Vesperpause ging es in die Altstadt in ein Cafe wo sich der eine oder andere eine Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder einen Eisbecher munden ließ.

Der Rückweg führte uns wieder durch den Bannwald zum Ausgangspunkt zurück. Bei diesen Temperaturen empfanden alle den Weg durch den Wald als angenehm.

Für die Langwanderer ging es von der Burgruine über die Elsenz auf dem „Sinnenpfad“ mit seinen interessanten Stationen in Richtung Waldhilsbach. Über Bammental wanderten wir dann zurück nach Wiesenbach.

Der Abschluss der Wanderungen fand im Gasthaus „Lamm“ in Meckesheim statt.

Michael Leschikar und Harald Fischer

 


Wanderung Nr.13

Sonntag: 16.06.2019

Wandernung: "Auf dem Neckarsteig von Hirschhorn nach Neckarsteinach"

Wanderführer: Ruth Berger & Harald Fischer(Mühlh.)

 

Bericht folgt.

 


 

Wanderung Nr.14

Sonntag: 23. Juni 2019

Gemütliche Radtour entlang des Rheins

Tourleiterin: Ella Bondar

Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich zu unserer 2. Radtour dieses Jahr, 16 Radler des OWK und 3 Gäste, auf dem Parkplatz des Reilinger Friedhofs.

Nach der Begrüßung ging es auf den guten Radwegen durch die Reilinger Felder, um Reilingen herum, in Richtung Neulußheim. Vor Neulußheim führte uns der Radweg unter den Eisenbahnlinien durch zum Kriegsbachsee und am Blausee vorbei zum Rhein - Radweg.

Beim Kieswerk Krieger hatten wir uns verfahren und mussten wieder ein Stück zurück fahren.

Am Rhein angekommen machten wir unsere Rast.

Auf dem Rhein - Radweg fuhren wir an Altlußheim vorbei zum Lußhof. Bei Siegelshain dann die Autobahn - Unterführung und weiter am Johanneshof vorbei nach Ketsch zum " Alten Fritz " wo wir im Biergarten reserviert hatten.

Nach ausgiebiger Rast mit gutem Essen und Trinken, angenehmen Gesprächen traten wir die Weiterfahrt an. Es ging weiter nach Brühl und auf dem Leimbach-

Radweg zur Leimbachmündung in den Rhein.

Nun machten wir uns auf den Rückweg, am Schwetzinger Schlossgarten vorbei

nach Oftersheim, wo sich dann die einzelnen Gruppen verabschiedeten.

Es war eine schöne Radtour, wir hatten tolles Wetter und gutes Essen und Trinken. Ella habe vielen Dank für diesen schönen Tag.


 

Gernot Krieg


 


Wanderung Nr.15

Sonntag, 30.Juni 2019

Ausflugsfahrt nach Limburg an der Lahn

Organisation: Bärbel und Günther Zobl

 

Ende Juni, seit Wochen hochsommerliche Temperaturen mit über 30°C im Schatten.

Unsere Hoffnung auf Abkühlung für unsere Fahrt nach Limburg erfüllte sich nicht. Von ursprünglich

50 Anmeldungen blieben noch 32 Mutige übrig, die sich von den angesagten 39°C nicht abhalten

liesen.

In Walldorf stiegen die letzten Mitfahrer um 6:55Uhr zu, und es ging über die Autobahn A5 in Richtung

Frankfurt. Auf dem Rastplatz Medenbach wurde angehalten und kurzerhand ein leckeres Frühstück

aufgebaut. Nach dem Frühstück ging es weiter Richtung Limburg.

Limburg, eine Kleinstadt mit ca. 35000 Einwohner, hat eine wunderbare Altstadt. Vom Parkplatz direkt an der Lahn gingen wir bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Altstadtrundweg. Unsere erste Stadion

war das älteste Haus von 1289 und weiter zum bekannten Limburger Dom, wegen des sonntäglichen Gottesdienstes konnten wir ihn jetzt nur von außen bewundern. Unser nächster Punkt war das Limburger Schloss, die heutige Schlossanlage wurde Mitte des 13. Jahrhundert gebaut. Zurück auf dem Domplatz

löste sich die Gruppe auf in einzelne Grüppchenmit 4 oder 5 Personen. Über die große Domtreppe führte

uns der Weg hinunter zum Bischofsplatz. Bevor wir den Kornmarkt erreichten sahen wir noch das jüngste

Fachwerkhaus von 1913, das mit seinen aufwendigen Schnitzereien toll aussieht.

Am Kornmarkt, dem größten Platz der Altstadt, wurde früher Markt gehalten. Unser Weg führte uns über

den Neumarkt und der Bahnhofstraße zur Stadtkirche St. Sebastian. Nach der Besichtigung der Kirche

machten wir uns auf den Rückweg in die Altstadt zum Plötze mit dem Denkmal des " ehemaligen Raubritter"

Friedrich von Hattstein und weiter zum Fischmarkt. Hier steht das " Steinerne Haus " mit seinem gotischen

Treppengiebel von 1350.

Nun kamen wir zum Burgmannen Hof. Hier steht das vom Grafen von Walderdorff erbaute Gebäude, im Stile der italienischen Renaissance erbaute Winterpalais. Der alten Handelsstraße folgend kommen wir

zum " Haus der sieben Laster ". Die in Holz geschnitzen Fratzen, sollen die Pilger, die zum Beichten in

den Dom gehen, noch einmal an die sieben Todsünden erinnern. Nach der Besichtigung des Domes und

des Domschatzes besuchten wir noch den Neubau des Bischofhauses.

Nun war es Zeit für das Mittagessen, lecker und preiswert. Auf dem Weg zum Busparkplatz machten wir noch einen Stop in der Limburger Kaffeerösterei.

Mit dem Bus fuhren wir zur Schiffsanlegestelle. Die 2 stündige Schifffahrt auf der " Wappen von Limburg "

verging wie im Flug und dann war es schon wieder an der Zeit zur Heimfahrt.

Ein heißer schweißtreibender Ausflug der aber allen Spaß gemacht hat, und mit anregenten Gesprächen

auf der Rückfahrt ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

 

                                                                                                 

Gernot Krieg


Wanderung Nr.16

Sonntag,14.Juli 2019

Wanderung mit der Ortsgruppe Neckarbischofsheim

ORGANISATION: BÄRBEL UND GÜNTHER ZOBL

Wanderführer: Werner ScHütz und Werner Braun

 

Am Sonntag den 14. Juli, fuhren 20 OWK ler der Ortsgruppe Wiesloch mit dem PKW nach Neckarbischofsheim. Dort traf man sich mit 8 OWK ler der Ortsgruppe Neckarbischofsheim zu einer gemeinsamen Wanderung auf Neckarbischofsheimer und Waibstadter Gemarkung.

Am Rathausplatz war Treffpunkt und nach allgemeiner Begrüßung gingen die Kurz- und Langwanderer gemeinsam am Alten Schloss vorbei. Heute ist das Alte Schloss aus dem 13. Jahrhundert ein Museum und auch bekannt durch das Trauzimmer der Stadt.

Unser Weg führte uns durch den Schlosspark und dann am Industriegelände mit der Holzhausfirma und dem daneben gelegenen Sägewerk vorbei zum Wald.

Nach 10 minütigem Nieselregen klärte es wieder auf und wir konnten den leicht bergan führenden Weg gehen der uns zum Jüdischen Friedhof der Stadt Waibstadt führte.

Eine Überraschung erwartete die Wanderer am Rastplatz vor dem Mausoleum. Hier erwartete uns ein herrliches Vesper mit Getränken, gespendet von der Ortsgruppe Neckarbischofsheim.

Nach der Vesperpause trennte sich die Gruppe in die Kurz- und Langwanderer. Die Kurzwanderer machten sich wieder auf den Rückweg.

Für die Langwanderer ging es weiter auf dem erneuerten Waldlehrpfad von Waibstadt. Durch herrlichen Waldbestand führte uns Werner Schütz unser Neckarbischofsheimer Wanderführer auf angenehm zu gehenden Wegen durch Wald und Flur wieder in Richtung Neckarbischofsheim.

Die Schlussrast machten wir im Klubhaus der Ortsgruppe Neckarbischofsheim dem Fünfeckigen Turm von 1448. Der Turm ist ein Rest der Verteidigungsanlage die sich um die Stadt zog. Mit einer Bauhöhe von 24m gilt er heute als Wahrzeichen der Stadt.

Im Turm ist neben der Schmitthennerstube mit einer kleinen Küche auch noch ein Heimatmuseum eingerichtet. Das Turm - Team erwartete uns schon mit einem leckeren"Gulasch mit Semmelknödel und Salat" und mit Getränken wurden wir bestens versorgt.

Nach Kaffee und Kuchen bei geselligem Beisammensein bedankten wir uns bei den Wanderführern und für das Turm-Team gab es ein großes Lob.

Gernot Krieg


Wanderung Nr.17

 

Sonntag, 21.07.2019 Wanderung im nördlichen Odenwald

Wanderführer: Bärbel und Werner Lichnofsky

 

Nach einer heißen Woche mit über 35 Grad fuhren bei angenehmen Temperaturen 37 Wanderfreunde mit dem Wanderbus am frühen Sonntagmorgen nach Bensheim/Bergstraße.

Auf dem Parkplatz unterhalb des Schlosses Falkenhof stiegen die Langwanderer aus und machten sich auf den ca. 16 km langen Weg nach Schlierbach-Lindenfels. Gleich auf den ersten zwei Kilometern kamen sie ins Schwitzen, denn es ging stetig bergauf zu einem Höhenweg. Dieser führte auf schattigen Waldwegen und auch über Freiflächen mit herrlichen Ausblicken auf den Melibokus, das Schloss Auerbach und die Silhouetten von Mannheim und Ludwigshafen auf den Nibelungensteig.

Die Kurzwanderer (Wanderstrecke ca. 12 km) brachte der Wanderbus auf eine Höhe von ca. 400 m in die Nähe von Gadernheim/Raidelbach. Über Wald- und Forstwege in hügeliger Landschaft erreichten sie nach ca. 2 km den Nibelungensteig und hatten dort einen „Vorsprung“ vor den Langwanderern. Beide Gruppen gingen ab hier denselben Weg zum Ziel.

Zunächst musste aber erst der 511 m hohe Knodener Kopf umwandert werden. Vor dort hatte man eine schöne Sicht auf die Odenwälder Hügellandschaft und auf das Felsenmeer bei Reichenbach. Durch den kleinen Ort Knoden ging es nach Schannenbach zur Mittagsrast auf einem Freigelände. Hier trafen sich die Kurz- und Langwanderer.

Nach der Stärkung wanderten wir zunächst entlang dem Schannenbacher Moor, einem heutigen Naturschutzgebiet mit seltenen Pflanzen. Weiter ging es auf herrlichen Waldwegen zum Aussichtspunkt Mathildenruhe und danach zum höchsten Punkt der Tour, dem 575 m hohen Krehberg mit seiner von weitem sichtbaren Senderanlage.

Von nun an führte der Weg nur noch bergab, teils auf breiten Feldwegen, teils über steile Pfade – für jeden Geschmack etwas. Schließlich erreichten wir nach 5 bzw. 6 Stunden Wanderzeit das kleine Örtchen Schlierbach. Vorbei an alten Fachwerkhäusern, der historischen Mühle und dem Friedhof mit seinen ungewöhnlichen Grabkreuzen, den Stickeln, kamen wir im Gasthof zum Römischen Kaiser an. Hier konnten wir unseren Durst und Hunger mit Gerichten aus der hessischen Küche stillen.

 

 


Wanderung Nr.18

 

Sonntag: 28.07.2019

 

Wanderung „Hoch über Heidelberg“

 

Wanderführer: Monika & Werner Ditter

 

Am Sonntag den 28.07.2019 trafen 14 Wanderfreunde des OWK Wiesloch am

Bahnhof in Heidelberg ein. 3-4 weitere Wanderfreunde wollten noch zum Treffpunkt „Schmieder-Klinik direkt kommen.

 

Der Zug kam ohne Verspätung an und so beschlossen wir, zum Bismarckplatz zu laufen, denn unser Bus fuhr erst um 10:00 Uhr ab.

 

Dort angekommen erfuhren wir dass wegen des HD-Marathon der Bus Nr.39 nicht zum Königsstuhl fuhr. Wir beschlossen den Wanderweg von Heidelberg hoch zum Treffpunkt zu gehen.

 

Froh gelaunt machten wir uns auf den Weg. Wir mußten Stufen und schmale Wege bewältigen.

Der aufkommende Regen machte uns den Anstieg nicht leichter.

Es kam ein starker Regen auf,

wir konnten uns in einer Hütte am Wegrand unterstellen.Hier kamen die Radfahrer des Heidelberg-Marathon's vorbei und Monika feuerte alle an. Mittlerweile meldete sich Irmgard,Bruni und Willi die an der Schmiederklinik eingetroffen waren. Leider konnten wir uns durch all diese notwendigen Absperrungen nicht erreichen.

Am Himmel wurde es heller und der Regen lies auch nach. Nur von kurzer Dauer.

Wir haben uns zur „Sprunghöhe vorgearbeitet hier wieder ein Unterschlupf gesucht.

Den Weg bis zum Gaisbergturm haben wir etwas gekürzt. Von hier aus zurück zu den Mammutbäumen an der Rhododentron- Anlage zum Blockhaus.

 

Unsere Rast hat Monika mit selbst gebackenem Kirschenjockel und Kirschlikör versüßt.

Wir hatten trotz Regen viel Spass und gute Unterhaltung.

Es hat sich wieder bestätigt, dass die OWKler nichts erschüttern kann.

 

Mit Regenschutz ging es dann weiter bis zum „Ehrenfriedhof“. Die imposante Anlage wurde

durch Werner der uns hierzu Informationen gab erläutert.

Unsere Tour hinunter zur Gaststätte „Bierhelder Hof“ ging zügig voran. Jeder konnte jetzt

„ala Carte“ sein Essen bestellen. Wir wurden schnell bedient, so das wir nur eine Stunde Aufenthalt hatten.

Die letzte Etappe hinunter zum „Rohrbach Markt“ mit direktem Einstieg in die Straßenbahn

war gut geteimt. Mit der S-Bahn um 16:48 ging es zurück nach Wiesloch-Walldorf.

Alle waren von der Tour begeistert trotz des Dauerregens.

Danke an alle die durchgehalten haben. Ein schöner Tag ging zu Ende.

 

Monika & Werner

 

 

    


Wanderung Nr.19                                                                                           

Sonntag,04. August 2019

Bezirkswandertag in Neckarbischofsheim

Organisation: Gernot Krieg

Wanderführung : Ortsgruppe Neckarbischofsheim


 

Am Sonntag den 04. August nahm der Odenwaldklub Wiesloch an der Wanderung auf dem Jahreswanderweg 2019 teil. Der Wanderweg "Blaues Quadrat" führt in 7 Etappen von Darmstadt nach Eppingen. Um 9:30 Uhr trafen sich 29 Wanderer an der Haager Mühle.

Es wurden 3 Streckenwanderungen angeboten, die Tour A mit 16,5 Km, die kürzere Tour B mit 10,5 Km und eine Tour C mit 5 Km.

Die Langwanderer gingen von der Haager Mühle über einen Zubringerweg auf zum Hauptwanderweg "Blaues Quadrat". Nun ging es auf einem abwechslungsreichen Weg weiter in Richtung Reichartshausen. unsere Rast machten wir auf der längsten Sitzbank des Kraichgau. Über 7 Hügel ging es weiter nach Helmstadt und weiter nach Neckarbischofsheim.

Im Schlosspark erwarteten uns schon die Wanderfreunde von Tour B und C.

Nach unserer Ankunft begann der offizielle Teil des Bezirkswandertages, nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Ortsgruppe Neckarbischofsheim Werner Braun und der Bürgermeisterin Tanja Grether folgte ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Sketschen, Gesang und Musik auf der Schlossparkbühne. Die Wimpelübergabe erfolgte in Form eines Reisigbesen mit dem Wimpel. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt und so ging ein gemütlicher Nachmittag zu Ende.

Der Rücktransport zum Ausgangspunkt Haager Mühle wurde durch einen Bus gegen ein geringes Entgeld organisiert.

Einen herzlichen Dank der Ortsgruppe Neckarbischofsheim für einen tollen Wandertag.

Gernot Krieg


Wanderung Nr.20

Frauenwanderung in Horrenberger Gemarkung

Sonntag:10.08.2019

 

Organisation und Wanderführer: Bärbel und Günther Zobel, Werner Braun

 

Am Waldparkplatz Horrenberg erwartete der ortskundige Wanderführer Werner Braun die Damen des Odenwaldklubs der Ortsgruppe Wiesloch. Die traditionelle Frauenwanderung begann mit bewölktem Himmel und waldfrischer Luft, denn es hatte in der Nacht geregnet. Werner begrüßte 35 Teilnehmerinnen, die in bester Stimmung, seinen Start-Ruf „Frisch Auf“ erwiderten. Die Wanderung konnte beginnen.

Auf feuchtem Waldboden führte der Weg durch das NSG „Kirchen Rückwald“. Wir verließen den Wald, nicht ohne die Sicht auf den „Sallengrund“ zu genießen in dessen Ferne bereits das erste Himmelsblau zu sehen war.

Hinter dem Weiler Oberhof über Feld und Flurwegen näherten wir uns dem „Nordsee“. Dieser hatte leider seine Existenz beendet und ist ausgetrocknet der Hitzewelle zum Opfer gefallen. Am Waldparkplatz „Metzgerschlag“ erwartete uns Bärbels Überraschung: Sektfrühstück mit Wald-Büffet.

Verständlich, dass bei guter Stimmung die Wanderpause etwas länger dauerte.

Die 9 km Wanderstrecke wurde erreicht mit dem Rückweg vom „Sallengrund“ durch freie sonnige Feldlandschaft über Unterhof nach Horrenberg.

In Werners Innenhof hatten fleißige Hände Tische und Bänke aufgestellt, Speisen und Getränke vorbereitet.

Der Stimmungsvolle Ausklang mit der Musik von Armin Löffler beendete einen gelungenen Wandertag. Bärbel dankte den Teilnehmerinnen von der Ortsgruppe Wiesloch für die Kuchenspenden und Werner mit seinem Team (von der OWK-Ortsgruppe Neckarbischofsheim) für seine inzwischen zur Tradition gewordene Mitgestaltung der Frauenwanderung des OWK-Wieslochs.

                                                                                       

 


Wanderung Nr.21

Sonntag, 18.August 2019

Stromberg, Quellen- und Seen- Wanderung

Wanderführung: Ilse Beckert und Gernot Krieg


 

In Walldorf am Rathaus ging es um 7:45 Uhr mit 37 Teilnehmern, darunter 5 Gäste, los.

Die Fahrt mit dem Wanderbus führte uns in den Zabergau im Heilbronner Land nach Zaberfeld.

Vom Parkplatz am Stausee Ehmertsklinge gingen beide Touren los.

Die Langwanderer machten sich als erste Gruppe auf den Weg. Nach kurzem Anstieg war man am See. Einen tollen Anblick bietet der Stausee. Man benutzt das vordere Teil als Badesee und das hintere Teil des See ist Naturschutzgebiet. Wir wanderten am See entlang und vorbei an blühenden Wiesen und Feldern. Nach kurzem Abstieg erreichten wir den Katzenbach See. Hier machten wir am Grillplatz unsere erste Rast. Nun führte uns der Wanderweg am FKK - Strand vorbei und mit leichtem Anstieg zum Brunnenweg im Naturpark Stromberg - Heuchelberg. Die erste Quelle die wir erreichten war die Hirschbrunnen Quelle, hier überwindet das Quellwasser aus eigener Kraft einen Höhenunterschied von 6m. Bei sommerlichen Temperaturen war es nun angenehm im Wald zu Wandern. Der nächste Brunnen, die Roberts Brunnen Quelle, bietet durch seinen hohen Mineralanteil im Wasser beste Entwicklungsmöglichkeiten für den Feuersalamander. Am "Alten Sportplatz" mit seinen Tischen und Bänken der ideale Platz für unsere große Pause.

Auf dem Schafweg ging es nun weiter zum Rodbachhof. Die Rodbachhof Quelle wurde 793 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Nach einem längeren Anstieg erreichten wir die Bierenteich Quelle. Durch Lufteinschlüsse erfolgt eine unregelmäßige Schüttung. Es ging nun weiter zur Steinhausers Rast Quelle, die1995 in dieser Form erneuert wurde. Die vorletzte Quelle war die Wetzstein Klinge. Der sehr feine Stubensandstein in der Klinge wurde als Wetzstein verwendet. Unsere letzte Quelle war der Petersbrunnen. Von hier aus ging es zurück zum Katzenbach See und weiter nach Zaberfeld.

Die Kurzwanderer wanderten den Weg zum Katzenbach See und machten hier Rast, bevor sie nach Umrundung des See weiter gingen nach Zaberfeld.

Hier trafen sich beide Wandergruppen im Seegasthof zur Schlussrast. Wir wurden zügig mit Getränken un leckeren Speisen bedient.

Das Wetter hatte gehalten, es gab keine Gewitter, und so klang mit heiteren Gesprächen und guter Stimmung ein schöner Wandertag aus.


Gernot Krieg


 


Wanderung Nr.22

Sonntag, 25. August 2019

Wanderung auf dem HW 19 nach Eppingen.

Organisation: Gernot Krieg

Wanderführung: Ortsgruppe Eppingen

 

Die Ortsgruppe Wiesloch des Odenwaldklub nahm mit 17 Wanderfreunden an der letzten Etappe des Jahreswanderweges 2019 teil.

Start war um 10:00 Uhr am Eingang der Steinsberg. Nach der Begrüßung durch die Bezirksvorsitzende Ingrid Welz und einem Bericht von Klaus Knorr über die Burg Steinsberg ging es auf dem Wanderweg "Blaues Quadrat" zu Beginn durch Wald und dann durch eine abwechslungsreiche Landschaft des Kraichgauer Hügellandes.

Auf halber Strecke nach Adelshofen sollte die Wandergruppe von Bad Rappenau, sie waren von Richen aus losgewandert, zu uns stoßen. Nach einer Wartezeit von über 30 Minuten nahmen wir dann wieder unsere Wanderung in Richtung Adelshofen auf.

Am Ende von Adelshofen, beim Sportplatz, war eine schöne Stelle für unsere Rast mit Getränken und Rucksackverpflegung.

Nun machten wir uns auf den Weg durch Felder bei sommerlichen Temperaturen in Richtung Eppingen. Es waren noch einige Steigungen bis nach Eppingen zu überwinden, das wir dann am Nachmittag erreichten.

Eppingen ist Große Kreisstadt und hat ca. 22000 Einwohner. Im Jahre 1564 war Eppingen das Ausweichquartier der Universität Heidelberg. Bekannt ist Eppingen auch durch seine Altstadt mit seinen historischen Fachwerkhäusern. Hier im Herzen der Altstadt auf dem Marktplatz findet der jährliche Kartoffelmarkt statt.

Ein tolles Markt-Ambiente mit Verkaufsständen und Essenzelten und ungewöhnlichen Angeboten wie Kartoffellasagne, Kartoffelpizza oder Kartoffelspätzle, hier verbrachten wir noch ein paar Stunden bevor es Zeit wurde für die Rückfahrt.

Vom Karlsplatz aus wurden die PkW-Fahrer von Angehörigen der Ortsgruppe Eppingen zu den Autos am Steinsberg gebracht, nun fuhren wir mit den Autos zurück nach Eppingen um unsere Mitfahrer abzuholen und nun ging es zurück nach Wiesloch.

 

 

Gernot Krieg


Wanderung Nr.23

 

Erlebnisreiche Herbstwanderwoche in der Schweiz mit dem Odenwaldklub Wiesloch

Von Dienstag 03.09.2019 bis Dienstag den 10.09.2019

Organisation und Wanderführung: Bärbel und Günther Zobl

 

Am Vierwaldstätter See in einer fantastischen Bergwelt wanderte der Odenwaldklub Wiesloch.

Es wurde die Königin der Berge, die Rigi, erkundet. Wo man von der Rigi Kulm aus ein herrliches Panorama über das gesamte Schweizer Mittelland hat. Ein Erlebnis ist auch immer der Drachenberg „Pilatus“ mit der steilsten Zahnradbahn geht es auf 2312 Meter. Auf unsere geplante Gratwanderung vom Klingenstock zum Frontalstock, sonst ein Erlebnis besonderer Art, mussten wir Wetterbedingt verzichten. Wir machten daraus eine Wanderung auf halber Höhe im Dorf Stoos mit einem Dorfrundgang und dem Moorerlebnisweg. Der Höhepunkt der Reise war der Besuch des Titlis mit seinen 3020 Meter, mit Neuschnee und einer zugänglichen Gletscherwelt, sowie einer Wanderung um den Trübsee. Nicht vergessen darf man die Gründungsstätte der Eidgenossenschaft am Rütli und Seelisberg zu erwandern. Alle unsere Touren wurden mit dem Tellpass gemacht, also freie Fahrt mit Bahn, Bus, Schiff und den Bergbahnen. Der Abschluss der Wanderwoche war ein Besuch der Stadt Luzern mit seinen Kirchen, Brücken, Erker, Gassen, Türmen, Plätzen und natürlich das Wahrzeichen Luzerns, die Kappelbrücke mit Wasserturm.

Zum Ausklang unseres letzten Abends wurden wir noch mit einem Heimabend mit Musik und Gesang überrascht. Die Teilnehmer der Wanderwoche bedankten sich bei den Organisatoren Bärbel und Günther Zobl.

 


Wanderung Nr.24

Sonntag den 22.09.2019

 

Wanderung : von den Luger Geiersteinen nach Hauenstein mit Streckenlänge ca. 15 km und

etwa 500 Höhenmeter Auf-und Abstiege ( Langwanderer).

Höhenwege rund um Hauenstein mit Streckenlänge ca. 10 km

und etwa 300 Höhenmeter Auf-und Abstiege (Kurzwanderer)

 

Wanderführer: Roswitha Waldau - Schneider Langwanderung

Georg Schneider Kurzwanderung.

 

Nachdem am Sonntag pünktlich um 8:05 in Waldorf die letzten Teilnehmer zugestiegen waren, fuhren 36Wanderfreunde/-innen des OWK Wiesloch eine Wanderfreundin des OWK Heidelberg und vier Gäste in die Südpfalz.

Ausgangspunkt für die Langwanderer war der Parkplatz unterhalb der Luger Geiersteine.

Von dort starteten 25 Wanderfreunde/ -innen bei bestem Wanderwetter ihre Tour. Diese führte zunächst steil hinauf zum Gipfelplateau der Luger Geiersteine, wo die schöne Aussicht auf die umliegenden Berge zum verschnaufen einlud. Weiter ging es nun auf dem Höhenrücken entlang, vorbei an beeindruckenden Felsmassiven, hin zum nächsten Aussichtspunkt: dem „Runden Hut“. Von dort ging es dann steil hinab bis zur Kaisermühle, weiter entlang des Baches und der Straße von Rinntal nach Lug bis zu einer Brücke. Dort wurde die Straße überquert und am Gegenhang auf einem schmalen Steig der Aufstieg in Richtung Lug angegangen. Vorbei am Wanderheim des PWV Lug, führte der Weg nun hinauf zum Aussichtspunkt Luger Friedrich und weiter zum Höllenfels. Hier wurde eine ausgiebige Vesperpause eingehalten. Nun ging es nur noch abwärts Richtung Spirkelbach und durch die Felder und Wiesen auf breiten Wegen hinüber nach Hauenstein zum Ankerskreuz.

Die sechzehn Kurzwanderer starteten am Parkplatz Farrenwiese in Hauenstein. Dort begann auch für sie die Tour zunächst mit einem steilen Aufstieg bis zu einem oberhalb von Hauenstein verlaufenden Höhenweg. Immer wieder hatten wir lohnende Ausblicke auf die umliegenden Felsen und die Ortschaft, die wie sich von hier oben zeigt doch recht weitläufig ist. Auf der Höhe ging es dann bis zur Unterbrechung des Höhenzuges durch die Hauptstraße von Hauenstein. Hier Abstieg und nach Überquerung der Straße an den gegenüberliegenden Felsen vorbei hinauf zu dem weiter verlaufenden Höhenweg. Dieser endet am Bahnhof Hauenstein. Nun kam die nächste Herausforderung: der Anstieg auf das Massiv des Nedig. Vorbei am Felsentor in dem wir uns alle zu einer Gruppenaufnahme platzierten, ging es nun steil hinauf zum Gipfelplateau, auf dem wir dann unsere Mittagsrast machten.

Dem Bergrücken folgend kamen wir zu dem Abstiegspfad, dem wir hinab ins Tal folgten. Am Ortsrand führte der Weg weiter vorbei am Karmeliter Kloster zur Klosterkapelle. Bald danach führte unser Weg kurz durch ein Neubaugebiet und hinüber zum Ankerskreuz, wo wir auf die Langwanderer trafen.

Nach Kurzer Begrüßung wurde die Gruppe neu gemischt. Einige gingen mit Roswitha in der Ebene weiter zum Kurpark und durch den Wald über die Wasgau Ölmühle zu unserem Lokal.

Mit immerhin noch 16 Teilnehmern stieg Georg bis hinauf zum Kreuzfels und etwas abenteuerlich weiter zum Aussichtspunkt am „Kahlen Fels“. Von dort zurück und hinab zum Gasthaus Dorfstübel wo wir den Tag mit leckerem Essen bei gemütlichem Zusammensein ausklingen ließen. Mit etwas Verspätung kam dann unser Wanderbus der uns sicher nach Hause brachte.


Wanderung Nr.25

 

Wanderung mit der Ortsgruppe Heidelberg am Sonntag 29.09.2019

Wanderführung: Bärbel und Günther Zobl sowie Klaus Knorr vom OWK Heidelberg

am Sonntag den 29.September 2019 war die Gemeinschaftswanderung mit der OG Heidelberg geplant. Aber die Deutsche Bahn brachte alle Planungen durcheinander. Die Wanderfreunde aus Heidelberg kamen mit über einer Stunde Verspätung in Wiesloch an. Aus Zeitgründen musste nun die Wanderung umdisponiert werden. Die neue Wanderroute sollte von der Kraichgaugemeinde Mühlhausen mit seinen 8500 Einwohnern ausgehen. Mit dem Bus ging es nun von Wiesloch nach Mühlhausen. Von hieraus konnte nun die Wanderung starten.

Es ging nun von Mühlhausen unterhalb des Grübenberg nach Tairnbach mit seinen ca. 1100 Einwohnern und in einem Seitental des Angelbach liegt. Tairnbach ist seit 1973 Teilgemeinde von Mühlhausen.

Hier wurden wir bereits in der rustikalen Schlemmer Scheuer erwartet. Flott ging die Verkostung

von statten und mit großem Hallo konnten wir die Wandergruppe des OWK Bad Rappenau begrüßen. Nach 1,5 Stunden ging es weiter in Richtung Rotenberg. Es war eine schöne hügelige Strecke mit vielen Nussbäumen, sodass etliche Nüsse in Beutel oder Rucksäcken verschwanden.

Bald kamen die ersten Häuser von Rotenberg mit seiner Burg in Sicht. Es ging nun bergab zur Bushaltestelle und zurück nach Wiesloch.


Wanderung Nr.26

 

Auf dem Premiumwanderweg um Sasbachwalden am Sonntag, 6. Oktober 2019

 

Unser Wanderbus brachte 41 Teilnehmer in den Wein- und Schwarzwaldort Sasbachwalden.

In der Ortsmitte verließen uns bereits 2 Mitwanderer, um auf eigene Faust die Gegend zu erkunden.

Traumhaft schön war unser Anblick auf die geschlossene Wolkendecke unter uns bei der Ankunft oben im Ortsteil Bischenberg. Wir hatten uns alle auf die feuchte Witterung eingestellt und so wanderte eine bunte Zipfelmützen-Schar über die Wege.

 

Auf dem „Alde Gott – Premiumweg“ starteten 27 Langwanderer und 12 Kurzwanderer auf den abwechslungsreichen Rundweg. Für beide Gruppen ging es zunächst auf die Anhöhe zur

St. Katharinenkapelle des Spinnerhofes. Leicht abwärts durch den herbstlichen Wald erreichten wir die denkmalgeschützte Straubenhofmühle aus dem 18. Jh. Ihr oberschlächtiges Wasserrad wird vom Sasbach angetrieben. Aber das Besondere: Pause am Schnapsbrunnen!

Weiter führte der Steig auf einem schmalen Pfad durch die unter uns liegende Wolkendecke zu den Obstplantagen und Rebenhängen. Auf und ab mit z. T. kurzen steilen Anstiegen durch die Weinberge konnten wir die herrliche Ortenau erwandern.

Die Langwanderer mussten dem nächsten Schild = Schnapsbrunnen 150 Meter nachgehen und diesen begutachten. So konnte die Gruppe der Kurzwanderer uns bei der Mittagsrast auf dem Kirschenberg einholen. Toll, dass alle Teilnehmer dieses Stück gemeistert haben. Der Weg der Kurzwanderer führte sie wieder nach Sasbachwalden zurück, durch den Kurpark und zur verdienten Kaffeepause. Unser Wanderbus brachte sie hoch nach Bischenberg.

Die Langwanderer durften nach Überquerung der Straße den Anstieg zum Klostergut Schelzberg angehen. Der Schwarze Pfaff treibt dort sein Unwesen! Wer mutig war, durfte anschließend den Saschwaller Kegelbaum anschubsen. Über die Weinberge gelangten wir zum Bildstöckchen „Alde Gott“. Der Legende nach hat ein Rückkehrer nach dem 30jährigen Krieg beim Anblick einer jungen Frau ausgerufen: „Der alde Gott lebt noch.“ Nun stand für uns der steile Schlußanstieg in der Gaishöll an. In kleinen Stufen fällt der Brandbach die enge Schlucht hinab. Eine tolle Atmosphäre durch den Lichteinfall und den moosbewachsenen Felsbrocken! 225 Stufen entlang des Wasserfalls und 13 Holzbrücken gab es zu überwinden.

Oben in Bischenberg angekommen trafen wir auf die Kurzwanderer und konnten zusammen im Gasthaus Bischenberg den schönen Wandertag ausklingen lassen.

 

Für alle war dies ein sehr abwechslungsreicher Wanderweg mit vielen Eindrücken und Erklärungen zu den Besonderheiten der schönen Gegend.

Herzlichen Dank an Gernot Krieg für die Führung der Kurzwanderer und an Ilse Beckert, die unsere Langwandergruppe zusammenhielt.

 

Beate Zollinger

 


 

Wanderung Nr.27

Bericht: Wanderung zur Burg Neidenstein und zur Schlossruine Daisbach

am 27.Oktober 2019. Wanderführer: Gernot Mayer

Um 09:10 Uhr startete die Wanderung am Bahnhof Neidenstein. Pünktlich waren die Direktanfahrer am Bahnhof-Parkplatz zur Stelle, als aus der S-Bahn elf Wanderer ausstiegen. So konnten Einundzwanzig Wanderfreunde, darunter eine Gastwanderin, nach Begrüßung durch den Wanderführer und mit kräftigem „Frischauf“ starten.

Wir folgten dem Hauptwanderweg 42 im Naturpark Neckartal-Odenwald. Nach der leichten Steigung an der Flanke des Herrgottsberges wurden wir beim Rückwärtsschauen mit dem wunderbaren Panoramablick auf die Burg Neidenstein belohnt.

Vor Waibstadt querten wir die Bahngleise, um im Bogen um den Rainberg die Flurwege Richtung Daisbach zu begehen. Auf der Anhöhe Birkich mit Rundumblick gönnten wir und eine Verschnaufpause mit Süßigkeiten. Über den Waibstadter Weg erreichten wir Daisbach und die Burgruine. Große Rucksack-Vesperpause war angesagt, nachdem man die Burggeschichte auf einer Info-Tafel und den gepflegten Park auf sich hat wirken lassen.

Wir verließen Daisbach und folgten dem Hauptwanderweg 42 Richtung Betteleichwald. Auf schönen Waldwegen, vorbei am Galgenberg und Schlosswald, erreichten wir das noch bewohnte und deshalb nicht zugängige Schloss Neidenstein. Ein schönes Wandererlebnis bei guter Stimmung fand mit der Schlussrast im Lamm Meckesheim einen würdigen Abschluss. Der Wanderführer dankte Ilse und Silke für die netten Worte zur Wanderorganisation.

Wandeführer: Gernot Mayer